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Personal – Finding My Work Life Balance

Personal – Finding My Work Life Balance

 

Jetzt sitze ich hier am Flughafen in Düsseldorf, nachdem ich die ganze Woche gearbeitet habe und bin noch immer etwas von der letzten Arbeitswoche gestresst. Ein Trip nach Florenz, gesundheitlich angeschlagen, trotzdem gearbeitet und irgendwie versuche ich auch noch Freunde zu sehen und den Blog mit Content zu füllen. Eine Arbeitswoche kann viel von einem abverlangen und bis jetzt habe ich das mit dieser Work-Life-Balance auch ganz gut hinbekommen.

 

Work-Life-Balance? Ja, mal wieder so ein hippes englisches Wort, welches sich in unserer deutschen Sprache etabliert hat und VOLL wichtig geworden ist. Laut Google heißt Work-Life-Balance auf Deutsch:

WorkLifeBalance ist die englische Bezeichnung für die Ausgewogenheit von Arbeits- und Privatleben. Es handelt sich hierbei um das Gleichgewicht zwischen dem zeitlichen Aufwand und der Anstrengung, die jemand der Arbeit widmet und der Zuteilung dieser beiden Faktoren zu anderen Lebensbereichen.

 

Doch was ist, wenn es immer schwieriger wird, genau diese Work-Life-Balance aufrecht zu erhalten?

 

Ich habe eigentlich kein Problem damit meinen Vollzeit-Job als Social Media Manager bei public images, sowie die Arbeit für THE CLIQUE SUITE, meinen Blog und mein privates Leben unter einen Hut zu bekommen. Ich bin sogar ziemlich stolz auf mich, dass ich es auch noch schaffe, nach einem langen Arbeitstag meine Freunde zu treffen, ein paar Runden schwimmen zu gehen und dann noch am Blog zu arbeiten. Doch in der letzten Zeit fiel es mir immer schwieriger und der Druck in mir stieg stetig an.

 

Wieso klappt es nicht mehr?

Wieso schaffe ich es nicht von 10-18.30 Uhr zu arbeiten, Blog-Emails zu beantworten, Blogposts zu schreiben und dann noch auf einen After-Work-Drink in die City zu fahren? Und ach ja, die Instagram-Community muss natürlich auch noch mit Likes und Kommentaren unterhalten und aufrecht erhalten werden.

 

Artikel gibt es im ganzen Netz darüber, wie unsere Generation immer wieder versucht alles und jeden Trend, jeden Hype und jedes Date mitzunehmen und bloß nichts zu verpassen. Ich gebe zu, bei mir ist es nicht anders. Man will sich keine Kooperationsmöglichkeit, die zu dem Blog passt, eine perfekte Party, die am Wochenende stattfindet oder ein romantisches Date entgehen lassen und mutet sich oft viel mehr zu, als der Körper verträgt und Warnsignale werden oft ignoriert.

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Klar, wir sind nur einmal jung und ausruhen kann man sich, wenn man alt ist. Doch in letzter Zeit habe ich immer häufiger gemerkt, dass es wirklich nicht darauf ankommt alles mitzumachen, um bloß nichts zu verpassen. Viel wichtiger ist es, sich auf Sachen einzulassen, die einem wirklich etwas bedeuten.

 

Das ist etwas, an dem ich derzeit arbeite. Ich muss nicht bei allem zusagen, und mich danach unter Druck setzen, weil ich zehn andere Dinge verpasst habe. Diese Work-Life-Balance – so klischeehaft es sich jetzt auch anhört – hat schon Recht. Die Balance ist das Wichtigste. Die Augenblicke im Beruf, in denen man hundert Prozent gegeben hat und das Projekt und die Aufgabe dann wirklich so geschafft wurden, wie man es sich erhofft hat, sind vielbedeutender.

 

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Lieber trifft man sich mit dem besten Freund, anstatt an einem Abend bei drei Verabredungen gleichzeitig zugesagt zu haben und sich dann zeitlich stressen zu müssen. Und auch für meinen Blog gehe ich lieber Kooperationen ein, die ich mit Leidenschaft machen möchte und nicht, weil das Geld stimmt.

 

Ich glaube, genau das macht eine gute Work-Life-Balance aus. Sein Bestes zu geben und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die im Leben wichtig sind. 

 

ddd

 

Vielen Dank an das INNSIDE by Melia für die Shooting Location

Photos by Dome Darko

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