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OOTD & PERSONAL – Wieso Britney & Spice Girls die besten Vorbilder sind

OOTD & PERSONAL – Wieso Britney & Spice Girls die besten Vorbilder sind

Sie sind stark. Sie haben einen großen Einfluss. Sie sind selbstbewusst. Im Reinen mit sich selbst und sie verkörpern all die guten Dinge im Leben. Weibliche Popstars. Es gibt viele, doch nur wenige prägen Generationen über Dekaden hinweg. Einige erfolgreiche Beispiele gibt es dennoch, die nicht nur unsere Generation, sondern auch die vor uns geprägt haben und eventuell noch Generation nach uns prägen werden. Wieso? Weil sie folgendes ausstrahlen: Einfluss, Vorbildfunktion und Inspiration. Für mich waren weibliche Sängerinnen immer eine Inspiration, ja gar Vorbilder. Meine ältere Schwester (fünf Jahre älter als ich) war damals verliebt in die Spice Girls, Britney Spears und „Girlpower“ und somit habe ich all diese Popstars auch kennengelernt. Ich hatte keine Boybands oder Action-Helden, die mich fasziniert haben. Meine Helden waren Britney Spears und die Spice Girls. Doch wieso? Was haben diese Frauen verkörpert, sodass ich sie immer noch höre und sie mich derart in meinem Leben geprägt haben?

 

Viele verurteilen die Musik, die diese Pop-Künstler machen als „einfallslos“ und „billig“. Doch hört man sich die Lyrics genauer an, gibt es immer eine einfache, aber deutliche Message.

 

 

If you wanna be my lover, you gotta get with my friends
(Gotta get with my friends)
Make it last forever, friendship never ends

 

Eine der ersten Lyrics, die ich mit meinen jungen fünf Jahren verstanden und mit der Hilfe meiner Schwester übersetzt habe. Es geht um Freundschaft. Um Freundschaft, die wichtiger ist als eine oberflächliche Beziehung. Die Lyrics sind einfach, treffen jedoch den Zeitgeist und das Thema. Für mich als kleiner Junge einfach zu verstehen und zu adaptieren. Die Mädels haben was zu sagen und ich verstehe es.

 

Und in meiner Pubertät hatte ich es echt schwierig. Ich wusste nicht wer ich bin, wohin ich gehen soll, was ich tun soll und was überhaupt um mich herum passiert. Künstlerinnen wie Britney haben mir da geholfen. Sie sagten mir, es ist okay „verloren“ zu sein und es ist okay sich selbst zu finden, sich auszuprobieren und zu schauen, was einem gefällt. Sie strahlten mit ihrem perlenweißen Lächeln von meinem BRAVO-Lifesize-Poster auf mich herab und nebenbei hörte ich Songlyrics wie:

 

 

What am I to do with my life?
(You will find it out don’t worry)
How am I supposed to know what’s right?
(You just got to do it your way)
I can’t help the way I feel
But my life has been so overprotected

 

Und ich wusste: “Alles wird gut, wenn Britney das sagt.” Doch sie waren nicht nur stark und zeigten mir, dass es normal ist, wie ich mich fühle, sondern sie zeigten auch Schwäche und Verletzlichkeit. Es war okay traurig, schwach und am Boden zu sein. Es war okay nicht zu wissen, was mit einem passiert.

 

Das habe ich bei den reinen Boybands oder den starken, männlichen Sängern, die immer schön maskulin und sexy wirken mussten, vermisst. Fehler und schwach sein als Mann? Niemals! Eine Britney oder die Spice Girls haben mir gezeigt, dass es okay ist Schwäche zu zeigen und nicht zu wissen, wie es weitergehen soll.

Die weiblichen Popstars haben genau das für mich verkörpert: Stärke und Schwäche in Einem. Mut zu haben, zu dem zu stehen, der man ist und wie man ist, sich nicht zu verstecken und hart für seine Träume zu arbeiten – und all das in den einfachsten und vielleicht dümmsten Lyrics für manche Menschen. Doch die Message ist einfach, stark und kommt rüber. Wieso sollte ich mich also dafür schämen, dass diese weiblichen Popstars mich in meiner Kindheit so geprägt haben und mich teilweise zu dem gemacht haben, der ich heute bin?

 

There is no need to protect me
It’s time that I
Learn to face up to this on my own
I’ve seen so much more than you know now
So don’t tell me to shut my eyes

 

Outfit-Details

Pullover – Royal Tees London | Jeans – Bershka (similar here) | Schuhe – Adidas via FOOT LOCKER EU

 

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