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Visit Scotland – Eine Blogger-Reise in die Highlands & Edinburgh

Visit Scotland – Eine Blogger-Reise in die Highlands & Edinburgh

Kiesstrand, Weltkulturerbe, Großstadt-Feeling: Natur, so wie es sie nur noch selten auf der Erde gibt.

Schottland. Ein Land, welches all das vereint; welches Natur so harmonisch mit Großstadtleben verbindet, dass man alles haben kann. Ob wilde Party-Nacht in Edinburgh oder Idylle und Ruhe in South Queensferry – Schottland bietet viele verschiedene Facetten. Die Möglichkeit als Blogger in verschiedene Länder und Kulturen zu reisen, gehört für mich zu den größten Privilegien, die ich genieße und als die Einladung von Visit Scotland kam, um nach Schottland zu reisen und das Land kennenzulernen, war die Freude natürlich riesig. Mit dabei waren Jonny Foe und Franelle, beides Blogger-Kollegen, die für mich auch private Freunde sind und so stand einem Trip nach Schottland nichts mehr im Wege.

 

Ich hab Schottland nie so richtig auf dem Schirm gehabt, wenn es darum ging Orte zu bereisen, die man unbedingt gesehen haben muss. Doch das hat sich jetzt komplett geändert. Unser erster Stopp nach Ankunft am Edinburgh Airport (hier gibt es super entspannte und einfache Verbindungen vom Düsseldorfer Flughafen, aber auch von allen nationalen großen Flughäfen) war für uns South Queensferry. Der kleine Ort liegt mit dem Auto 25 Minuten von Edinburgh entfernt und hat eine ganz große Attraktion zu bieten: die Forth Rail Bridge. Dabei handelt es sich um eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth, dem weit ins Land reichenden Mündungstrichter des Flusses Forth. Direkt neben der Brücke sind mittlerweile zwei weitere Brücken erbaut worden. Die Forth Rail Bridge wird täglich von über 200 Zügen überquert und gehört in der Gegend zum Touristenhighlight. Direkt auf der Hauptstraße in South Queensferry gibt es das Lokal „The Boat House“, in dem man leckere Fisch- oder Fleischspeisen und europäische Küche genießen kann und dabei direkten Blick auf die Brücken hat.

 

Ab in die Highlands!

 

Als Einstieg war der Besuch in South Queensferry perfekt. Wir haben die herzliche Mentalität der Schotten direkt kennenlernen dürfen und von dem kleinen Ort ging es direkt weiter in die pure Natur: Lochearnhead, um genauer zu sein die schottischen Highlands.

Die Highlands sind natürlich ein absolutes Muss und ein Highlight, wenn es um einen Schottlandbesuch geht. Weltweit ist fast jedem Menschen der Mythos um Loch Ness ein Name, doch die Highlands haben noch viel mehr „Lochs“ – was für „Seen“ steht – zu bieten.

 

Wie beispielsweise das „Loch“ direkt am Monachyle Mhor Hotel. Das Hotel ist ein Boutique „Lochside“ – also „Seehotel“ – direkt am Fuß eines schottischen Gebirges in den Highlands. Wer auf der Suche nach Ruhe, Detox-Zeit und Natur pur ist, der MUSS hier hin reisen. Das Team vom Monachyle Mhor rund um den Inhaber Tom, aber auch Sarah, die sich um das Daily Business kümmert, ist super freundlich und man fühlt sich als wäre man bei einer schottischen Gastfamilie daheim. Das Essen, die Zimmer, die Atmosphäre – alles ist familiär, super stylisch und einfach nur PERFEKT.

 

Der Spaziergang zum „Loch“ war für mich mein Highlight der ganzen Reise. Ich habe in meinem Leben noch nie so eine Kulisse gesehen: die Sonne ging gerade unter, reflektierte auf dem See, aus dem Wasser wuchsen Baumstämme und die Natur war unberührt. Ich fühlte mich frei. Komplett locker und umgeben von kleinen Schafen, die auf dem Feld frei rumlaufen durften, fühlte ich mich extrem dankbar und gesegnet so etwas erleben zu dürfen. Jonny und ich waren mit der lieben Marie von VisitScotland und Sarah vom Monachyle Mhor Hotel alleine am See und konnten in Ruhe Fotos machen, kurz meditieren, den Moment genießen, abschalten und einfach nur da sein.

Haggis, Highland-Tour und Whiskey!

Die Nacht verbrachten wir im wunderschönen Monachyle Mhor Hotel. Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren schottischen Frühstück, bei dem wir die Frühstückspeise der Schotten „Haggis“ kennelernen durften, ging es weiter. Nur eine kleine Beschreibung zu Haggis:

Haggis ist eine Spezialität aus der schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, „paunch“ genannt, der mit HerzLeberLunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Traditionelles Haggis ist scharf mit Pfeffer gewürzt und das Hafermehl verleiht dem Ganzen eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.

Klingt abenteuerlich, ist aber so, so lecker!

 

Gestärkt von unserem ersten Haggis Frühstück, auf welches Franelle und ich besonders abgingen (wer unsere Stories gesehen hat, wird sich erinnern), ging es für uns auf eine Hidden Glen Safari-Tour. Mit einem Land Rover Defender hat uns unser Tourguide Alan, der die perfekte Definition eines Schotten ist: freundlich, schwarzer Humor und super easy, durch die Highlands gefahren und wir konnten die atemberaubende Kulisse des Landes von ganz nahem entdecken und erleben. Die Waldgebiete, die Tiere, die hier frei leben und die wilden Rehe, die einem ganz entspannt über den Weg laufen, zeigen die perfekte Harmonie zwischen Mensch und Natur und dass es ganz wunderbar funktionieren kann.

 

Nach der Safari-Tour hieß es Abschied nehmen von den Highlands und unser letzter Stopp war ein Mittagessen im Mhor84. Das Restaurant befindet sich wenige Fahrminuten vom Monachyle Mhor Hotel entfernt. Ob leckere „Egg Benedict“, „French Toast“ oder Gourmet Meals, all das bietet das Mhor 84 an, welches ebenfalls Tom, dem Inhaber vom Monachyle Mhor gehört. Direkt neben dem Restaurant gibt es das „MHOR 84 Motel“, welches preisgünstiger ist und direkt an der Hauptstraße liegt.

Edinburgh, ich liebe dich!

 

Edinburgh. Ach, ich liebe dich! Die Stadt ist historisch wie fast keine andere Stadt, die ich bis jetzt besucht habe. Die Gebäude erinnern alle an die Harry Potter Film und es ist nicht verwunderlich, dass JK Rowling – Schriftstellerin der Harry Potter Bücher – sich von Edinburgh inspirieren ließ, als sie Hogwarts und Co erfand. Nach unserer Autofahrt, die knapp 2 Stunden von den Highlands in die schottische Hauptstadt dauerte, kamen wir im Tigerlilly Hotel an.

 

Ich habe das Glück und die Ehre von vielen unglaublich tollen Hotels eingeladen zu werden und diese erleben zu dürfen, doch das Tigerlilly gehört definitiv zu einem meiner Lieblingshotels. In der George Street gelegen, ist das Hotel mitten in der City. Das Boutique-Hotel gehört zu den bekanntesten Hotels der Stadt und die Bar wird von Locals, genauso wie von Touristen besucht. Jede Ecke dieses Hotels ist eine Instagram-Location. Wir drei haben das perfekt ausgenutzt und einige Bilder hier produziert. Kurz gearbeitet, umgezogen und erholt, ging es für uns nebenan in das Restaurant „Devil’s Advocate“ zum Abendessen. Die Bar und das Restaurant ist ein MUSS, wenn ihr stylische und außergewöhnliche Restaurants in der City sucht.

 

Der nächste Morgen bedeutete für uns leider graues Wetter und Kälte, doch das hielt uns nicht davon ab uns in unsere 21st Century Kilts zu werfen. Die Marke gehört zu den weltweit bekanntesten Kilt-Marken und wird von Celebrities wie The Rock, Jay-Z oder Lenny Kravitz getragen. Jonny und ich durften die Kilts der Marke anprobieren und in ihnen shooten. Die Schotten sind natürlich an den Anblick von Kilts gewöhnt, doch ein Farbiger mit Schotten-Rock ist dann doch wieder etwas Besonderes.

 

Mein Highlight? Eine ältere Schottin, die stehen blieb und sagte: „Oh my, look at those hairy legs, I love it.“

 

Vom Hotel spazierten wir in die Stadt, so zentral ist das Tigerlilly Hotel. Wir shooteten die Looks am Edinburgh Castle und gingen anschließend in die Altstadt, wo wir uns die Stadt und die kleinen Gassen anschauten und unsere #camelactive Looks geshootet haben. Nach einer ausgiebigen Tour kehrten wir wieder zurück ins Hotel. Einen Zwischenstopp gab es noch in der Victoria Street – ein Muss für alle Harry Potter Fans. Die Straße war die Inspiration für die Winkelgasse. Love!

 

Der letzte Abend brach an und es ging für uns ins BABA Restaurant, direkt gegenüber vom Hotel. Eine Fusion arabischer, indischer und orientalischer Küche. Perfekter geht’s nicht!

 

Und so ging ein wunderbarer Trip in ein Land, welches ich total unterschätzt habe, zu Ende.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Visit Scotland für die Möglichkeit und die Einladung das Land gemeinsam mit Jonny Foe und Franelle entdeckt haben zu dürfen. Wer auf der Suche nach einem Land ist, in dem man so einfach Natur und Stadtleben verbinden kann, dem empfehle ich Schottland! Die Menschen sind ein weiteres Highlight, denn selten habe ich so offene, herzliche und liberale Leute kennenglernet. Wer weiß, vielleicht ziehe ich ja eines Tages dorthin. Hinreisen, werde ich schon ganz bald wieder!

Vielen Dank an VisitScotland!

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